StabiframeSTABIFRAME — Stahlleichtbau (LGS)

Gemeinsam die Zukunft bauen.

Ein Werk für professionelle Bauunternehmen.

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Unsere Methode

So funktioniert es

  1. 01

    Pläne

    Wir beginnen mit Ihren Plänen und Ihrem Programm.

  2. 02

    Planung & Statik

    Wir modellieren und prüfen das Tragwerk.

  3. 03

    Fertigung

    Wir profilieren, montieren und nummerieren die Tafeln.

  4. 04

    Montage

    Ihre Teams montieren vor Ort nach unseren Plänen.

Leichtstahlbau: Ingenieurskunst im Dienst Ihrer Projekte

Wir planen und realisieren Gebäude in Leichtstahlbauweise (LGS) mit schneller Ausführung, Energieeffizienz und Langlebigkeit. Eine bewährte Technologie, digitale Fertigung und Hochleistungsstahl von europäische Stahllieferkette.

× 2

Bis zu 2-mal schneller als konventionelles Bauen

mm

Millimetergenauigkeit dank digitaler Fertigung

< 2 %

Materialverschnitt in der Produktion

100 %

Recycelbar, ohne Qualitätsverlust

60 %

Bis zu 60 % leichter

10 %

Bis zu 10 % mehr Nutzfläche

≤ 15 kWh/m²/Jahr

Passivhausniveau beim Heizwärmebedarf erreichbar

150 Jahre

Geschichte und fast 80 Jahre Normung

Was ist LGS?

LGS steht für Light Gauge Steel – kaltgeformte Leichtstahlkonstruktion. Die Gebäudestruktur (Wände, Decken, Dach) besteht aus Stahlprofilen von 0,75 bis 3 mm Dicke, die kalt zu C- oder U-Profilen gebogen und dann verschraubt werden. Das Ergebnis ist ein leichtes, steifes und hochpräzises Tragwerk.

Das Tragwerk erhält anschließend Dämmung, Innenbekleidungen und die gewünschten Außenfinishes: Putz, Stein, Fassadenbekleidung, Verbundplatten. Fertiggestellt sieht das Gebäude aus wie ein konventioneller Bau – mit der Leistung eines industrialisierten Systems.

Das Material

Ein Hochleistungsstahl: Zink-Magnesium-Beschichtung von europäische Stahllieferkette

Wir verwenden ausschließlich Zink-Magnesium-Beschichtung-Stahl, entwickelt von europäische Stahllieferkette, dem Weltmarktführer der Stahlindustrie.

Seine metallische Beschichtung kombiniert Zink, Aluminium (ca. 3,5 %) und Magnesium (ca. 3 %). Sie bietet einen deutlich höheren Korrosionsschutz als klassische Verzinkung sowie einen selbstheilenden Schutz der Schnittkanten und Bohrungen.

Bewährt in anspruchsvollen Umgebungen, insbesondere in Küstenlagen und bei Außenbewitterung, garantiert Zink-Magnesium-Beschichtung einen dauerhaften Schutz der Konstruktion.

Eine bewährte Technologie

  1. Mitte des 19. Jahrhunderts: erste Anwendungen kaltgeformten Stahls im Bauwesen in den USA und Großbritannien.

  2. 1933: Häuser mit Stahlskelett werden auf der Weltausstellung in Chicago vorgestellt.

  3. 1946: Veröffentlichung der ersten Berechnungsnorm für kaltgeformten Stahl.

  4. 1960er bis 1990er: Verbreitung in Nordamerika, Australien und Neuseeland.

  5. Seit den 2000er Jahren: kontinuierliche Entwicklung in Europa, getragen von Anforderungen an Energieeffizienz und Baugeschwindigkeit.

  6. Heute: 3D-Planung, automatisiertes Profilieren und Hochleistungsstähle.

Unsere Methode

Fünf Schritte vom Plan zum montierten Gebäude.

  1. 01

    Studie und Planung

    3D-Modellierung des Projekts, Berechnung und Dimensionierung jedes Konstruktionselements.

  2. 02

    Fertigung

    Datenübertragung an die Profiliermaschine, die jedes Profil maßgefertigt schneidet, locht, biegt und nummeriert.

  3. 03

    Montage

    Zusammenbau der Paneele nach Verlegeplan, ohne Anpassung vor Ort.

  4. 04

    Wind- und regendicht

    Wasser- und luftdichte Hülle in verkürzter Zeit.

  5. 05

    Dämmung und Ausbau

    Zweifache Dämmung, Luftdichtheit, Leitungen, Bekleidungen und Finishes.

Die Stärken des Leichtstahls

Ausführungsgeschwindigkeit

Bis zu 2-mal kürzere Bauzeiten als im konventionellen Bau. Die Elemente kommen montagefertig, die Ausführung ist trocken, ohne Trocknungszeiten, und der Zeitplan hängt kaum vom Wetter ab.

Energieeffizienz

Zweifache Dämmung: zwischen den Ständern und durchgehend vor dem Tragwerk. Diese homogene Hülle vermeidet Wärmebrücken und ermöglicht mit kontrollierter Luftdichtheit den Passivhausstandard.

Präzision und Stabilität

Ein dimensionsstabiles Material, unempfindlich gegen Feuchtigkeitsschwankungen. Bauwerke behalten ihre Geometrie über die Zeit.

Langlebigkeit

Eine gegen Korrosion geschützte Konstruktion, unempfindlich gegen Feuchtigkeit, holzzerstörende Insekten und Mikroorganismen, und nicht brennbar.

Leichtigkeit und Festigkeit

Ein sehr hohes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis, das Fundamente entlastet und Aufstockungen erleichtert. Hervorragendes Verhalten bei Wind und Erdbeben.

Umweltengagement

100 % recycelbarer Stahl, weniger als 2 % Verschnitt, saubere Baustellen und reduzierter Transport.

Häufige Fragen

Sprechen wir über Ihr Projekt

Unsere Teams prüfen Ihr Projekt und begleiten Sie von der Planung bis zur Lieferung.

Stahlleichtbau: präzise Industrialisierung für Ihr Bauprojekt

Der Stahlleichtbau, auch Leichtstahlbau oder LGS (Light Gauge Steel) genannt, verändert grundlegend, wie ein Stahlrahmenhaus oder ein Gebäude entsteht. Statt einer klassischen Baustelle, auf der jedes Maß vor Ort genommen und jeder Zuschnitt improvisiert wird, kommt jedes Stahlprofil bereits berechnet, zugeschnitten und nummeriert an. Die Montageteams fügen die Teile nach Plan zusammen, statt zu improvisieren. Diese Methode der Stahlständerbauweise reduziert Unsicherheiten auf der Baustelle und sichert den gesamten Projektablauf ab, vom ersten Spatenstich bis zur Bauabnahme, egal ob Ihr Vorhaben in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz liegt.

Der größte Vorteil eines Stahlrahmenhauses liegt in seinem geringen Gewicht. Ein Gebäude in Stahlleichtbauweise wiegt bis zu 60 % weniger als eine vergleichbare Massivkonstruktion aus Mauerwerk oder Beton. Dieses geringe Gewicht entlastet die Fundamente, erleichtert eine Aufstockung in Leichtbauweise auf bestehenden Gebäuden erheblich und eröffnet Projekte, die mit schweren Materialien auf schwierigen Böden oder über vorhandenen Tragwerken kaum realisierbar wären. Gerade bei Nachverdichtung im urbanen Raum gewinnt diese Leichtigkeit zunehmend an Bedeutung für Architekten und Projektentwickler.

Die Montagegeschwindigkeit ist der zweite entscheidende Vorteil, den Bauunternehmen und Projektentwickler am Stahlhaus schätzen. Wand-, Decken- und Dachtafeln verlassen unser Werk montagefertig; die Baustelle bleibt trocken, und der Zeitplan hängt deutlich weniger vom Wetter ab als bei nassen Gewerken. Ob für ein klassisches Stahlrahmenhaus oder eine Aufstockung in Leichtbauweise, die Bauzeit verkürzt sich spürbar, und auch der Modulbau Stahl profitiert von dieser Taktung, da ganze Raummodule parallel zur Baustellenvorbereitung gefertigt werden können.

Diese Präzision entsteht durch die digitale Steuerung unserer Fertigung. Unsere Kaltwalzprofilierlinien schneiden, lochen und stanzen jedes Teil nach dem digitalen Modell des Projekts, was eine konstante Fertigungstoleranz von nur ±1 mm garantiert und Anpassungsfehler auf der Baustelle praktisch ausschließt. Jede Wand-, Decken- und Dachtafel wird zuvor im 3D-Modell positioniert, berechnet und durchnummeriert, sodass die Montageteams vor Ort lediglich nach Plan zusammenbauen, statt vor Ort zu messen, zu schneiden oder nachzubessern.

Wir verarbeiten ausschließlich Stahl von ArcelorMittal mit Magnelis-Beschichtung sowie optional die kohlenstoffarme XCarb-Variante für Projekte, die eine reduzierte CO2-Bilanz anstreben. Unser hauseigenes Ingenieurbüro entwirft, berechnet und modelliert jede Struktur vor der Fertigung, vom ersten Plan bis zur letzten gelieferten Tafel. So entsteht ein durchgängiger digitaler Zwilling des Gebäudes, der Statik, Fertigung und Montage ohne Medienbrüche verbindet und spätere Nachträge auf der Baustelle überflüssig macht.

Stabiframe entwirft, berechnet, fertigt und liefert seine Stahlleichtbau-Tafeln montagefertig aus unserem Werk im polnischen Białystok an Baustellen in ganz Europa. Wir montieren nicht selbst: Unsere Kunden, Bauunternehmen und zertifizierte Montagepartner, errichten die Tafeln vor Ort nach den mitgelieferten Montageplänen. Wenn Sie ein Stahlhaus, eine Aufstockung in Leichtbauweise oder ein Modulbauprojekt in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz planen, senden Sie uns Ihre Pläne und wir antworten mit einer technischen Annahme, einer Mengenliste und einem Lieferzeitplan.

Häufige Fragen zum Stahlleichtbau

Was kostet ein Stahlrahmenhaus im Stahlleichtbau?

Die Kosten hängen von der Fläche, der Komplexität des Projekts, den gewählten Ausbaustufen und dem angestrebten Dämmniveau ab. Der Stahlleichtbau bleibt wettbewerbsfähig, weil Fundamente kleiner ausfallen, die Montage schnell geht und kein Materialverschnitt entsteht. Für ein genaues Angebot zu Ihrem Vorhaben in Deutschland, Österreich oder der Schweiz senden Sie uns am besten Ihre Pläne.

Ist ein Stahlhaus thermisch komfortabel?

Ja. Die Stahlständerbauweise erhält eine doppelte Dämmebene, zwischen den Profilen und durchgehend davor, wodurch Wärmebrücken entfallen. In Kombination mit einer sorgfältigen Luftdichtheit erreicht diese Bauweise ein sehr hohes Komfortniveau, im Winter wie im Sommer.

Wie lange dauert die Montage eines Stahlrahmenhauses?

Die Montage geht deutlich schneller als im klassischen Massivbau, da die Tafeln montagefertig ankommen, ohne Zuschnitt oder Anpassung vor Ort. Die genaue Dauer hängt von Größe und Komplexität des Gebäudes ab; wir ermitteln sie präzise bei der Projektstudie.

Braucht man für ein Projekt in Stahlständerbauweise eine Baugenehmigung?

Ja, es gelten dieselben baurechtlichen Vorschriften wie bei jeder anderen Bauweise. Die Anforderungen richten sich nach den örtlichen Regelungen in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz; wir unterstützen Sie mit den Plänen und Nachweisen, die für Ihren Bauantrag nötig sind.

Wie dauerhaft ist ein Stahlleichtbau-Gebäude?

Unsere Profile werden aus verzinktem ArcelorMittal-Stahl mit Magnelis-Beschichtung kaltgeformt, was eine hohe Korrosionsbeständigkeit sichert. Anders als Holz ist die Stahlständerbauweise unempfindlich gegen Fäulnis und Schädlingsbefall und behält ihre mechanischen Eigenschaften über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes.

Eignet sich der Stahlleichtbau auch für eine Aufstockung in Leichtbauweise?

Ja, das geringe Gewicht der Stahlständerbauweise ist einer der Hauptgründe, warum Architekten und Bauunternehmen sie für eine Aufstockung in Leichtbauweise auf bestehenden Gebäuden wählen. Unser Ingenieurbüro prüft vorab die Tragfähigkeit der bestehenden Struktur und berechnet die neuen Lasten entsprechend.
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